Tanzstile

Salsa Cubana (Cuban-Style)

Charakteristisch für diesen Tanzstil ist vor allem das kreisförmige Tanzen der Partner um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Daher sagt man, dass der Cuban-Style „im Kreis“ getanzt wird. Prägend sind weiterhin die offene Tanzhaltung und das Führen mit nur einer Hand. Knoten- bzw. Wickelfiguren bestimmen das Tanzbild. Die Bewegung von Hüften und Schultern wird besonders hervorgehoben. Der Mann dominierte den Tanz und löst sich zuweilen von seiner Partnerin, um sich durch Solo-Einlagen zu profilieren.



New York-Style

Bekannt ist der New York-Style vor allem für seine Eleganz und weichen Bewegungen von Mann und Frau auf einer Linie ("on line"). Der Richtungswechsel im Grundschritt ("break") erfolgt immer auf der zweiten Zählzeit der Musik ("on two"). Dies gilt sowohl für den "Palladium-Style", der bereits ab 1947 in New York getanzt wurde, als auch für den durch Eddie Torres (geboren 1950) erfundenen und heute sehr verbreiteten "Night-Club-Style". Aufgelockert wird der Paartanz häufig durch Solo-Schrittkombinationen ("Shines"), die entweder von Mann und Frau gleichzeitig oder von der Frau alleine ausgeführt werden.



L.A.-Style

Der Los Angeles Style (abgekürzt „L.A.-Style“) entstand ab 1995 als Showtanz durch die Vazquez-Brüder Francisco, Luis und später auch Johnny. Daher ist dieser Stil sehr sportlich mit vielen Drehungen, mehrfachen Spins und akrobatischen Elementen. Wie der New York-Style wird der L.A.-Style auf einer Linie getanzt. Der Richtungswechsel im Grundschritt ("break") erfolgt jedoch auf der ersten Zählzeit der Musik („on one“) und der Tanz wirkt meist härter und dynamischer als der New York-Style.